Zu meiner Person

Klinische und Gesundheitspsychologin
Psychotherapeutin
Gruppentherapeutin

Psychoanalytikerin
Lehranalytikerin (Psychoanalyse, PSI, SFU)
Gruppenpsychoanalytikerin (ÖAGG)
Supervisorin
Universitätslektorin
Leiterin der GenderStudyGroup an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien


Das Erforschen von unbewussten Prozessen hat mich schon immer fasziniert, da es uns an die Quelle unserer Begierden und unseres Daseins heranführt. Das Unbewusste beeinflusst unser Selbstbild und unsere Identität, modelliert unsere Liebes- und Arbeitsbeziehungen und wirkt auf gesellschaftliche Prozesse ein.

Die Traumanalyse, der sensible und offene Umgang mit Genderthemen, sowie gesellschaftskritische und feministische Anliegen sind Herzstücke meines psychoanalytischen Selbstverständnisses.

Als Universitätslektorin an der SFU bringe ich meine Expertise in vielfältiger Weise in den oben genannten Schwerpunkten ein.

Träume in Zeiten der Coronapandemie. Psychoanalytische und individual-psychologische Beiträge zur Traumforschung. Gießen, Psychosozial-Verlag, 2024. (Link)

Symbolische Schwesternschaft. Eine psychoanalytische Studie zur weiblichen Beziehungskultur und Übertragungsdynamik im beruflichen Kontext. Gießen, Psychosozial-Verlag, 2019. (Link)

Der Traum in der Psychoanalyse – Interview mit Anita Dietrich-Neunkirchner im Rahmen der Ausstellung “Träume… träumen” auf der Schallaburg (2025)

„Es ist möglich, die Gesellschaft grundlegend zu ändern – mit Gesellschaftskritik, Psychoanalyse und Feminismus.“

Marie Langer, Von Wien bis Managua – Wege einer Psychoanalytikerin
  • 1985 bis 1991 – Studium der Psychologie an der Universität Wien (Magisterium)
  • 1986 bis 1990 – Ausbildung zur Psychotherapeutin an der ÖAPS (Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Sozialtherapie)
  • 1990 bis 1998 – Ausbildung zur Psychoanalytikerin am WPS (Wiener Psychoanalytischen Seminar)
  • 1993 – Eintragung in die Liste der Klinischen- und Gesundheitspsycholog*innen des österr. Bundesministeriums für Gesundheit
  • 1994 – Eintragung in die Liste der Psychotherapeut*innen des österr. Bundesministeriums für Gesundheit
  • 1999 – Eintragung der Zusatzbezeichnung Psychoanalyse
  • 2007 – Mitgliedschaft und Ernennung zur Lehranalytikerin am Psychoanalytischen Seminar Innsbruck (PSI, SFU Wien)
  • 2013 – Mitgliedschaft im ÖAGG – Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik, Ausbildung zur Gruppenpsychoanalytikerin
  • 2010 bis 2013 – Doktoratsstudium der Psychotherapiewissenschaft an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien
  • 1991 bis 1994 – Behandlung von Suchtkranken als Psychologin und Psychotherapeutin am Psychiatrischen Krankenhaus Baumgartner Höhe, Otto-Wagner-Spital und am Anton Proksch-Institut Stiftung Genesungsheim Kalksburg 
  • 1991 bis 2004 – Gründungsmitglied des Vereins Selbstlaut (Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen), Vortrags- und Schulungtätigkeit, Supervision und Forschung
  • ab 1993 – In freier Praxis als Klinische Psychologin, Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin
  • 2003 bis 2008 – Lektorin im psychotherapeutischen Propädeutikum ARGE Bildungsmanagement Wien
  • 2003 bis 2011 – Case Supervision Director at Interuniversity College Graz, Seggau (MSc Complementary Health Sciences, MSc Child Development)
  • ab 2005 – Lehranalytikerin und Universitätslektorin an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien
  • ab 2008 – Lehr- und Gruppentherapeutin an der Psychotherapeutischen Universitätsambulanz (SFU)
  • 2013 bis 2015 – Leiterin des Wahlpflichtfaches Psychoanalyse an der SFU
  • ab 2015 – Gruppenpsychoanalyse als zusätzliches psychotherapeutisches Angebot

Im Rahmen der universitären Lehre unterrichte ich:

Fallsupervision – Erstgespräch und Anamnese – Traum und Traumarbeit – Psychoanalytische Entwicklungspsychologie – Ödipuskomplex – Ethnopsychoanalyse – Transgender – Psychoanalyse der Geschlechtlichkeit – Schwester- und Geschwisterforschung – Social Dreaming

GenderStudyGroup: kontinuierliches interdisziplinäres Forschungs- und Literaturseminar zu verschiedenen klinischen und soziokulturellen Aspekten des Geschlechterdiskurses

Aktuell:

10.12.2025 – Psychoanalytische Traumdeutung im Schulendialog mit der Daseinsanalyse (Link)

22.04.2024 – Erforschung des Unbewussten: Träume im Lockdown, VÖPP Couchgespräche, Podcast Nr. 50 & 51 (Teil 1, Teil 2)

15.08.2022 – “Psychology’s Feminist Voices”, Berufsbiografisches Interview geleitet von Dr. Alexandra Rutherford. Interview von Emelie Rack mit Anita Dietrich-Neunkirchner (Link)

21.12.2020 – Zeitungsinterview ZEIT ONLINE | Geschwister: „Von der Schwester will ich, was ich bei der Mutter vermisse“ (Link)

1.3.2020 – SFU Wien | Festmatinee anlässlich des Internationalen Frauentages: „Feministin sein – Vorbild und Gegenbild.“ Eröffnungsvortrag: Rolemodels in Wissenschaft und Politik

28.9.2019 – SFU Berlin | Kongress: „80 Jahre nach Freud – Zur Aktualität von Freuds Denken“ Hauptvortrag: Feministische Psychoanalyse heute. Sexualität – Körper – Macht – Gesellschaft

2005 bis 2020 – Organisation und Gestaltung von Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag an der Sigmund Freud Privatuniversität

Tagungsbeiträge, Radio- und Zeitungsinterviews

ab 1991 kontinuierlich zu klinischen, gesellschafts- und frauenspezifischen Themen.

Monografie:

Dietrich-Neunkirchner, Anita (2019): Symbolische Schwesternschaft. Eine psychoanalytische Studie zur weiblichen Beziehungskultur und Übertragungsdynamik im beruflichen Kontext. Gießen, Psychosozial-Verlag. (Link)

Herausgeberinnenwerk:

Dietrich-Neunkirchner, Anita & Pap, Gabriela (Hg.) (2024): Träume in  Zeiten der Coronapandemie. Darin meine Beiträge zum gesellschaftlichen und innerpsychischen Erleben von Träumer*innen: (1) Chronologie der Covid-19-Pandemie und Einblick in die Entstehung des Corona-Traum-Forschungstagebuches, (2) “Meine Uhr ist gestohlen, kaputt gegangen oder verloren” Lockdownträume – eine psychoanalytische Verlaufsstudie zu Traumserien. (Link).

Artikel – eine Auswahl:

Dietrich-Neunkirchner, Anita (2025): Un-Erhörtes am Tage erträumen. Die Rolle des Tagtraums in der Psychoanalyse. In: Schallaburg Kulturbetriebsges.m.b.H. (Hg.): Träume… Träumen. schlafend, wach & visionär, S. 112-117.

Dietrich-Neunkirchner, Anita (2022): Gruppenpsychoanalyse und Universität: Zur gruppenanalytischen Praxis in universitärer Forschung und Lehre. In: Dietrich, Günter und Florian Fossl (Hg.): Gruppenpsychoanalyse. Theorie, Geschichte und Praxisfelder der gruppenanalytischen Methode. Wien: Facultas, S. 311-327. (Link)

Dietrich-Neunkirchner, Anita; Korischek, Christine (2021): Worte entstehen, wenn man der Zunge freien Lauf lässt. Eine Feldforschungsreise erzählt in sechs Traumbildern. In: Zeitschrift für freie psychoanalytische Forschung und Individualpsychologie, 2/2021. (Link)

Dietrich-Neunkirchner, Anita (2019): Psychoanalyse und afrikanische Heiltradition – eine Begegnung. In: Feedback – Zeitschrift für Gruppentherapie und Beratung, 1&2/2019, S. 44-67. (Link)

Dietrich-Neunkirchner, Anita (2016): Ist die Balintarbeit noch aktuell? Psychoanalytische Supervision von Studierenden unter dem Vorzeichen von Michael Balint. In: Feedback – Zeitschrift für Gruppentherapie und Beratung, 1&2/2016, S. 6-23. (Link)

Dietrich-Neunkirchner, Anita (2013): Hijab und Burka – Psychoanalytische Assoziationen zur „verschleierten“ Frau. In: Feedback – Zeitschrift für Gruppentherapie und Beratung, 3&4/2013, S. 18-35. (Link)